Bremer Höhe in Berlin-Prenzlauer Berg: 460 Wohnungen 18 Gewerbeeinheiten Nutzfläche 34500 m²


 

 
Die Gebäude, die unter diesem Namen entlang der Schönhauser Allee entstanden, wurden Anfang der 1850er Jahre mit der finanziellen Unterstützung eines Bremer Senators errichtet. Diesem zu Ehren wurde die Wohnanlage auf dem Barnim „Bremer Höhe“ genannt. Es waren 15 Cottages, nach englischem Muster von der Ersten Gemeinnützigen Berliner Baugesellschaft erbaut. Bereits 40 Jahre später wurden sie abgerissen und  durch die heutigen Bremer-Höhe-Häuser ersetzt. Zwar sind sie in der typischen Weise als Blockrandbebauung  konzipiert, aber ohne Hinter- und Quergebäude. Diese Qualität macht die Wohnanlage zu etwas Außergewöhnlichem im sog. Berliner Wilhelminischen Großstadtgürtel. Die architektonische Gestalt der 50 Häuser lässt nicht vermuten, dass sie in einer Bauzeit von fast 50 Jahren (1867-1913) errichtet wurden. Baugeschichte Bremer Höhe >>
 
Das Ziel, preiswerten und modernen Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung zu schaffen, führte ursprünglich zu sehr effektiven Grundrissen und recht kleinen Wohnungen; 85% hatten nur 1-2 Räume. In der Sanierung von 2001-2003 nutzte die WBG „Bremer Höhe“ eG den damals vorhandenen Leerstand  von 130 Wohnungen zu familiengerechten Zusammenlegungen. Die dadurch geschaffene große Breite an Zuschnitten der rund 460 Wohnungen sorgt heute dafür, dass die Bremer Höhe ein Quartier für alle Generationen und vielfältige Lebensformen geworden ist. 

Langfristige soziale Bindung

Die Mieten in der Bremer Höhe liegen dauerhaft maximal beim Mietspiegelmittelwert. Das Ziel der Genossenschaft ist, diesen Wert möglichst zu unterschreiten. In den Genuss dieses Vorteils sollen vor allem einkommensschwache  Haushalte kommen. Wohnungsbewerber benötigen deshalb einen Nachweis, dass sie die betreffende Einkommensgrenze  nicht überschreiten. 

Umweltschutz und Energieeffizienz

Im Zuge der Sanierung wurde ein modernes Energieversorgungskonzept umgesetzt. Die Bremer Höhe wird seither durch Kraft-Wärmekopplungsanlagen (Blockheizkraftwerke) mit Strom und Wärme versorgt. Hinzu kommen Photovoltaikanlagen, die in Absprache mit der Denkmalpflege auf den Häusern mit „Berliner Dächern“ installiert wurden. Der Vorteile des Konzepts spiegelt sich im Vergleich zu bauähnlichen Häusern wider. Die von der Genossenschaft erstellten Energieausweise stellen den tatsächlichen Verbrauch über drei Kalenderjahre dar.
 
Um eine Wohnung bei uns beziehen zu können, müssen Sie Mitglied in der Genossenschaft werden. Bei der Vergabe von Wohnungen achtet die Genossenschaft darauf, dass der Wohnraum der Haushaltssituation angemessen ist.  
Für weitere Informationen steht Ihnen unsere Verwaltung gerne zur Verfügung. Sie können uns Ihren Wohnungswunsch auch per E-Mail schicken.